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bey ihrer Entstehung diese Gestalt annehmen, denn wir be-merken, daß überall eine mächtige unerforschliche Kraft,unaufhörlich und gleichförmig alle feste und stößige Theilesenkrecht gegen ihre Oberflache fallen läßt und zum Mittel-punkt drangt, nach der Richtung der Halbmesser OL, iL.eL, LL u. f. f. Da dies nun im allgemeinen bey der Bil-dung des Erdkörpers gleichfalls geschah, so konnten dieirdischen Theile desselben nicht eher gegen einander imGleichgewicht und zur Ruhe kommen, bis sie nach allenSeiten des Mittelpunkts, gleichweit von demselben sich ge-setzt hatten, woraus die Kugelgestalt entstand. DieseKraft nennen wir die Schwere oder die zum Mittelpunktdrückende Rraft. Ihre mächtige Wirkung bildete denWassertropfen und formte den Erdball. Dann sehen wir,daß die Weltkörper, die uns am Firmament erscheinengleichfalls eine runde oder Kugelgestalt haben, von derSonne und dem Mond lehrt dies bereits der Augenschein,noch mehr aber zeigen dies die Fernröhre bey ihnen so wiebey allen Planeten.
Nähere Bestimmung der Figur der Erde^
§. 257.
Ob aber d>e Erde überall vollkommen kugelrund odereine geometrische Kugel sey, (die Ungleichheiten, welcheBerge und Thaler auf ihrer Oberfläche verursachen zu ge-schweige») ist eine andere Frage, auf deren Untersuchungdie Astronomen sind Naturforscher erst in neuern Zeiten seit