Druckschrift 
1 (1793)
Seite
70
Einzelbild herunterladen
 

( 7° )

Sterne, die zu richtigen Begriffen von dem Lauf der Sonneund flankten und damit zur Erkenntniß des wahren Welt-laues fn' rr, auch Liebhabern auf eine unte: haltende Artden prächtigen Schauplatz des gestirnten HunmelS zu beob-achten Gelegenheit darbietet.

§ rzo. Das Firmament wird unterdessen dadurchNicht v-uu-'.ehrk, wenn wir noch jetzt an demselben uns jeneuralten nach Fabeln oder wahren Begebenheiten formie-ren Bilder Vorst llen, wie einige der neuem Astronomenglaubten, die nach diesem frommen Wahn, lieber die Hei-ligen du' Bibel und der Kim e, ooer hie ganze Wapenknnstunter den Gestnnen sehen ten. Wenn aber auch diesezum Mißverstände der ganzen alten Astronomie gereichendeNeuerung eingeführt werden sollte, so würde sich dabei) viel-leicht noch weniger Aehnüebkeit zwischen den Stellungengewisser Sterne und den davon gemachten Figuren, alsbei) jenen Bildern der Vorwell -eigen.

Von den Sternvcrzeichliissen.

S- -Zt.

Erst viele Jahrhunderte nach der sinnlichen allgemei-nen Abtheilung der Sterne in Figuren von Menschen,Thiercn rc. wagten es die Astronomen, eine, anfangs fürunmöglich gehaltene Zählung der Sterne am Himmel vor-zunehmen, in einem jeden Bilde wenigstens die vornehm-sten zu bemerken, ihre Stellung gegen einen oder mehrerevon den eingeführten Kreisen der Himmclskugcl, vornem-