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lich gegen den Acquator, also der geraden Aufsteigung undAbweichung nach, in Verzeichnisse zu bringen. Diesesgleichsam kühne Unternehmen setzte schon genauere Beobach-tungen mit guten Instrumenten voraus, die man von dmersten Erfindern der Sternbilder nicht erwarten konnte.
§, iZ2. Hipparch ein griechischer Sternkundiger waretwa 150 Jahr vor Christi Geburt der erste, welcher ausaltern und eigenen Wahrnehmungen ein Verzeichniß der ge-raden Aufsteigung und Abweichung der kenntlichsten Sternezusammenbrachte, wozu ihn wie man sagt, ein zu seinerZeit neu erschienener Stern veranlaßt haben soll. Diesesälteste Sternverzcichmß hat unsptclcmeus ein ägyptischerAstronom welcher etwa izo Jahr nach Christo lebte, in sei-nem astronomischen Werke (Almagast genannt) aufbehal-ten, und mit eigenen Beobachtungen vermehrt auf das Jahrig? der christlichen Zeitrechnung gestellt. Es enthält 1022Sterne nach ihren scheinbaren Größen in den 48 Sternbil-dern vertheilt, welche schon den Alten bekannt waren.Zwischen diesen Buldern aber blieben noch hin und wiederansehnliche Räume am Himmel übrig, deren Sterne unterder Benennung: unförmliche Sterne vorkommen, wor-aus die Astronomen der folgenden Zeiten neue Slcrnsigurmformirt haben-
§. izz. Nach dem Ptolemms sind verschiedcneStern-kundige bemüht gewesen jenes alte und sehr unvollkommeneSternverzeichniß durch genauere Beobachtungen zu verbes-sern. Tycho that dieses zu seiner Zeit und lieferte ein Ver-zeichniß von 777 der vornehmsten Sterne nach eigenen
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