Einleitung. 147
auf, sobald wir durch neue Thatsachen ober durch nähereBekanntschaft mit der wirkenden Ursach bey den Phäno-menen gewahr werden, daß sie unzureichend und man-gelhaft werden.
Ich liefere hier nach diesen Grundsätzen die bis jetztbekannten Verwandtschaften der einfacher« und einfachzusammengesetzten Stoffe, und zwar nach dem neuenSystem vom Brennstoff. — Die Gegner desselben dür-fen nur allenthalben diesen Namen ausstreichen, um allesihrem Systeme gemäß zu finden. — Der crstere Tbcilbegreift die Verwandtschaften der einfachen, nicht ft«: sichdarstellbaren, Stoffe. Aus den vorher angeführtenGründen giebt es hier keine einfache Wahlverwandtschaf-ten: tch habe also nur die mischenden Verwandtschaften auf-geführt; das heißt, ich habe die Verbindungen genannt,welche diese Stoffe mit andern einfachen eingehen kön-nen, ohne durch die Folge derselben die Grade und Stär-ke ihrer Anziehung zeigen zu wollen. Darauf nenne ichdie mehrfachen Zusammensetzungen, worin der Stoff,von welchem die Rede ist, einen Bestandtheil ausmacht.Ich lasse hierauf die doppelten und mehrfachen Wahl-verwandtschaften folgen, bey welchen der in der Auf-schrift erwähnte Stoff in Betracht kommt.
Der zrvc'grc Theil enthält die Verwandtschaften derdarstellbaren einfachen und zusammengesetzten Stoffe.Nur hier erst können einfache Wahlverwandtschaftenvorkommen, die natürlicherweise zugleich auch mischendeVerwandtschaften sind. Ich erinnere hier , daß die Fol-ge der Stoffe so geordnet ist, daß der eher genanntedem in der Aufschrift erwähnten naher verwandt ist, alsder nachfolgende, Da keine Verbindung und Scheidung
K 2 vor.-
So mm-.s ich die Verwandtschaften, Mhey mehr als s'we/neue Verbindungen entstehen.