148 III. Chem. Verwandtschaften. Einleitung.
vorgehen kann, wenn nicht wenigstens tropfbare Flüssig--,keit stattfindet, so versteht es sich, daß hier allemal ent-weder Auflösung in Wasser, oder diejenige Temperaturverstanden wird, wobey die Liquidität zugegen ist; undalso der Unterschied zwischen Verwandtschaft auf nassemund trocknem Wege nicht weiter erwähnt ist. Diejeni-gen unter den falschlich sogenannten einfachen Wahlver-wandtschaften auf trocknem Wege, wobey ein Stoffdurch Hülfe des Feuers gasförmig oder dampfförmig ge-schieden wird, muß man zu den doppelten Wahlver-wandtschaften rechnen, wovon ich zahlreiche Benspieleam Ende beygefügt habe.
Uebrigcns schmeichele ich mir, daß der Gesichts-punct, den ich hier aufgestellt habe, zu neuen Aussich-ten in der Verwandtschaftslehre, und zur Erweiterungund Vervollkommnung derselben beytragen kann.