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Vierter Theil (1796) Chemische Nomenclatur. Uebersicht der einfachern und zusammengesetzten Stoffe. Chemische Verwandtschaftstafeln. Nebst Register
Entstehung
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6 I. Chemische Nomenclatur.

Beziehung waren, weil sie durchaus solche Benennun-ge n haben, wollten, welche gleich die Bestand, heile, be-sonders die von ihnen angenommenen, in den Zusam-mensetzungen in der Chemie anzeigten, um dadurch demLehrling die Erlernung der Chemie (auch ihres Systems)desto mehr zu erleichtern. Dadurch , daß die vorzüglich-sten französischen Chemisten sich verbanden, die durch ih-re Ucbcreinkunft festgesetzte neue Nomenesatür durchausan die Stelle der altern forthin in ihren Schriften znbrauchen, verschaffteil sie derselben bald eine weite Aus-breitung.

In der Thar muß man gestehen, daß diese neuefranzösische Nomenclatur in ihrer Art ein Meisterstückist. Sie ist durchaus consequent, die Worte sind kurz,treffend gewählt, und, was das Vorzüglichste ist, siezeigen durch bloße Flexion schon gewisse Nuancen in derMischung an, die unterschieden werden müssen, und dieman bisher entweder gar nicht, oder durch Umschreibun-gen unterschied. Man hatte in andern Sprachen, inwelchen chemische Werke geschrieben worden sind, dasBcdürfniß einer verbesserten Nomenclatur ebenfalls schonlangst gefühlt. Die Verbreitung des neuen Systemsvermehrte dies Bedürfnis?, und man suchte ihm durchUebcrsetzung der neuen französischen Nomenclatur abzu-husen.

Wir Deutsche erhielten kurz ans einander mehrereUcbcrsetzungm dieser neuen französischen Benennungen,die zum Theil seh? von einander abweichen. Der Man-gel vorheriger Uebereinknnft mehrerer deutscher chemi-scher Schriftsteller hat nun den Nachtheil gekrackt , daßder eine diese, der andere jene Uebersctzung der neuenNamen befolgt, und daß so die chemische Sprache ohneRoth und zum Nachtheil der lernenden vervielfältigtwerden ist. Dieser großen Unbequemlichkeit wird nurdadurch abgeholfen werden können, wenn eine große An-zahl