Einleitung. 5
Stahlistbe System vom phlogision wurde eine dervorzüglichsten Grundlagen der rationellen Chemie, undblieb es bw in die neuesten Zeiten, auch noch da, als derzusammenwirkende Fleiß einer großen Anzahl von Che-misten mehrerer Nationen Europens eine bewunderns-würdige Menge neuer Tharsachen, neuer bis dahinganz übersehener Stoffe, zum Vorschein brachte,, wel-chen man neue Namen geben Mußte, die man nlin häu-fig nach den Vorstellungen des herrschenden chemischenSystems wählte. Nebenbei) hatten schon andere spe«ciellere Theorien eine Menge von Dingen mir Namengestempelt, die mit der Hypothese der Erfinder in Bezie-hung standen.
Als durch das neue System des unsterblichenvoisler eine große und totale Revolution des bisherigenLehrgebäudes der Chemie begann, und der Name phlo?Ziston dem Urheber und den Anhängern des neuen Sy-stems zum Acrgerniß und zur Thorheit geworden war,fand man alle Benennungen anstößig, die auf das alteSystem hinwiesen, und man glaubte mit Recht, dieneue Lehre nicht besser begründen zu können, als daßman die umgemodelten Begriffe an die Worte knüpfte.Mehrere Männer waren damals schon bemüht gewesen,die Nomenclatur in der Chemie zu verbessern, und andie Stelle von Namen, die entweder falsche Nebenbe-griffe veranlassen könnten, oder zweydeucig waren, oderdas Gepräge der Alchemie an sich trugen , mit passender»zu vertauschen. Sergmans Bemühungen verdienenhier vorzüglich genannt zu werden.
Die Urheber und Beförderer der sogenannten anti-phlogistischen Chemie in Frankreich schafften nicht nurNamen ab, die auf das System vom Phlogiston hin-wiesen, und führten überall solche ein, die auf das ihri-ge hindeuteten, sondern sie verbannten auch selbst solche,die an sich ohne Bedeutung und mit keiner Hypothese in
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