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Thatigkeit seine Freuden und all seinen Genußfindet. Dazu ist das schmerzhafte, das mitdem Gefühl des Bedürfnisses verbunden ist.ES soll uns zur Thatigkeit reizen.
Das ist die Absicht alles Schmerzes; das istinsbesondere auch die Absicht desjenigen Schmer-zes, der uns bei jenem Anblick der Unvollkom-mcnhcit, der Verdorbenheit und des Elendesunserer Mitmenschen überfallt. Wer diesenSchmerz und jenen bittcrn Unwillen nichtfühlt, ist ein gemeiner Mensch. Wer ihn fühlt,soll suchen, sich desselben zu entledigen da-durch, daß er alle seine Kraft anwendet, umin seiner Sphäre und rund um sich herum zubessern, so viel er kann. Und gesczl, seine Ar-beit fruchtete gar nichts; er sähe keinen Nutzendavon, so macht doch schon das Gefühl seinerThatigkeit, der Anblick seiner eigenen Kraft,die er im Kampfe gegen das allgemeine Ver-derben aufbietet, ihn jenen Schmerz vergessen. —Hierin fehlte Rousseau. Er hatte Energie;aber mehr Energie des Leidens als der Thatig-keit; er fühlte stark das Elend der Menschen;
aber