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Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
Entstehung
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führt ihn zu Jammer und Mühsecligkeit.Seine Bedürfnisse werden entwickelt; sie hei«schen stechend ihre Befriedigung; aber derMensch ist von Natur faul und träge, nachArt der Materie, aus der er entstanden ist.Da eitsteht der harre Kampf zwischen Be-dacht und Trägheit; das echtere siegt, aberdie leztere klagt bittcrl ch. Da bauet er imSchweiße des Angesichts das Feld, und zürnt,daß es auch Dornen und Disteln tragt, wel-che er anstellten muß. ^ Nicht das Ve-dürfniß ist die Quelle des Lasters; es istAntrieb zur Thätiglcit und zur Tugend; dieFaulhe r ist die Quelle aller Laster. Soviel,als immer möglich, zu genießen,u»d so wenig, als immer möglich,zu thun das ist die Aufgabe der verdorbenenNatur; und die mancherlei Versuche, welchegemacht werden, um sie zu lösen, sind dieLaster derselben. Es ist kein Heil für denMenschen, ehe nicht diese natürliche Trägheitmit Glück bekämpft ist, und ehe nicht derMensch in der Thatigkeit, und allein in der

Thälig-