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Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
Entstehung
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von dem es selbst ihn erst abführte. Um wenigerzu irren hätte Rousseau ein noch schärferer,oder ein minder scharfer Denker sei»! müssen lund eben so muß man, um durch ihn sich nichtirre leiten zu lassen, entweder einen sehr hohen,oder einen sehr geringen Grad des Scharfesinns besitzen; entweder ganz Denker seyn,oder es gar nicht seyn.

Abgesondert von der grösiern Welt, vonseinem rcmcn Gefühl und von seiner lebhaftenEinbildungskraft geleitet, hatte Nousseausichein Bild von der Welt und besonders von demgelehrten Stank e, dessen Arbeiten ihn vorzüg-lich beschäftigten entworfen , wie sie seyn soll-ten und wie sie, wenn sie jenem gemeinsamenGefühle folgten, nothwendig seyn müsten undwürden. Er kam in die größere Welt; er rich,tete sein Auge ruud um sich herum; und wieward ihm, als er Welt und Gelehrte sah,wie sie wirklich waren! Er sah zu einerfürchterlichen Höhe gestiegen, was jeder, derseine Augen zum Sehen anwendet, allenthal-ben sehen kann Menschen ohne Ahndung

ihrer