loZ
ihrer hohen Würde »nd desGottessunkenS in ih<neu, zur Erde niedergebeugt, wie die Thiere undein den Staub gefesselt; sah ihre Freuden und ihreLeiden und ihr ganzes Schicksal, abhängigvon der Befriedigung ihrer Niedern Sinnlichekcit, deren Bedürfnis! doch durch jede Befrie«digung zu einem schmerzhafter» Grade stieg; sah,wie sie in Befriedigung dieser Niedern Sinn'lichkcit nicht Recht noch Unrecht, nicht Heilt'gcs noch Uuheiliges achteten; wie sie stets be»reit waren, dem ersten Einfalle die gesammt«Menschheit aufzuopfern; sah, wie sie endlich allenSinn für Recht und Unrecht verloren, unddie Weisheit in die Geschicklichkeit, seinen Vor'theil zu erreichen, und die Pflicht in die Be,fricdigung ihrer Lüste sezten; — sah zulezt, wi«sie in dieser Erniedrigung ihre Erhabenheit,»nd in dieser Schande ihre Ehre suchten; wiesie verachtend auf die herabsahen, die nicht soweise und nicht s o tugendhaft waren, als sie:— — sah — ein Anblick, den man nun end-lich in Deutschland auch haben kann— sah die-jenigen, welche die Lehrer und Erzieher der
Nation