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durch unser Lebcn i» dcrGesellschaft entsteht.Wie vielmehr ist der Gelehrte dieß schuldig,der in allen Stinken der Kultur den übrigenStänden zuvor scyn soll? Ist er in dem er-sten und höchsten, demjenigen, was auf alleKultur abzweckt, zurück, wie kann erMuster seyn, das er doch seyn soll; tmdwie kann; er glauben, daß die andern seinenLehren folgen werden, denen er-vor aller Au-gen durch jede Handlung seines Lebens wider-spricht'? ( Die Worte, die der Stifter derchristlichen Religion an seine Schüler richtete,gelten ganz eigentlich für den Gelehrten: Ihrsend das Salz der Erde; wenn das Salz seineKraft verliert, womit soll man salzen? wenn dieAtiswahl unter den Menschen verdorben ist, wosoll man noch sittliche Güte suchen? — ) Also derGelehrtein der iezten Rücksicht betrachtet, sollder st ttiich beste Mensch seines Zeitaltersstyl'.: er soll die höchste Stufe der bis aufihn möglichen sittlichen Ausbildung in sichdarstellet,
Dieß