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Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
Entstehung
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könnte ohne Zutrauen auf die Redlichkeit undGeschicklichkeit anderer nicht bestehen und diesesZutrauen ist demnach tief in unser Herz ge-prägt; und wir haben es durch eine besondereWohlchat der Natur nie in einem höhekn Gra-de, als da wo wir der Redlichkeit und Ge-schicklichkeit des andern am dringendsten bedür-fen. Er darf auf dieses Vertrauen zuseiner Red-lichkeit und Geschicklichkeit rechnen, wenn eres sich erworben hat, wie er soll. Fernerist in allen Menschen ein Gefühl des Wahren,welches freilich allein nicht hinreicht, sondernentwickelt, geprüft, geläutert werden muß; unddas eben ist die Aufgabe des Gelehrten. Eswürde dem Ungelehrten nicht hinreiche.', umihn auf alle Wahrheiten zu führen, deren erbedürfte; aber wenn es nur sonst und dasgeschieht oft gerade durch Leute, die sich zu denGelehrten zahlen wenn es nur sonst nichtetwa künstlich verfälscht worden ist wird esimmer hinreichen, daß er die Wahrheit, wennein anderer ihn darauf hinführt, auch ohnetieft Gründe für Wahrheit anerkenne.

Auf