Auf dieses WahrheitSgefühl darf der Gelehrtegleichfalls rechnen — Also der Gelehrte ist in-soweit wir den Begriff desselben bis jczt ent-wickelt-haben, seiner Bestimmung nach derLehrer des Menschengeschlechts.
Aber er hat die Menschen nicht nur im all-gemeinen mit ihren Bedürfnissen mrd den Mit-teln, dieselben zu befriedige,», bekannt zu ma-chen: er hat sie insbesondere zu jeder Zeit undan jedem Orte auf die eben jezt, unter diesenbestimmten Umstanden eintretenden Bedürfnis-se und auf die bestimmten Mittel, die j,ez,taufgegebenen Zwecke zu erreichen, zu. leiten-Er steht nicht bloß das Gegenwärtige, er stehtauch das Künftige; er steht nicht blos den jetzi-gen Standpunkt, er sieht auch, wohin dasMenschengeschlecht nunmehr schreiten muß,wenn es auf dem Wege zu seinem lezten Zielsbleiben und nicht von demselben abirren, oderauf ihm zurückgehen soll. Er kann nicht ver-langen , es auf einmal bis zu dem Punktefortzureißen, der etwa ihm in bis Augenstralt; es kann seinen Weg nicht übcrspriiz-
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