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Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
Entstehung
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gehörige Art sich die gehörigen empirischenKenntnisse erworben hat, schon vorzüglich aus-gebildet seyn. Er soll bekannt seyn mit demje-nigen in seiner Wissenschaft, was schon vorihm da war! das kann er nicht anders alsdurch Unterricht scy es nnn mündlicher oderBücherunterricht, gelernt, nicht aberdurch Nachdenken aus bloßen Vernunftgründcnentwickelt haben. Aber er soll durch stetesHinzulernen sich diese Empfänglichkeit erhalten ^und sich vor der oft, und bisweilen bei vorzüg-lichen Selbsidcnkern, vorkommenden gänzlichenVerschlossenheit vor fremden Meinungen undDarstellungsarrcn zu verwahren suchen; dennniemand ist so unterrichtet, daß er nicht im-mer noch hinzulernen konnte, und bisweilennoch etwas sehr nöthiges zu lernen hätte; undselten ist jemand so unwissend, daß er nicht-selbst dem Gelehrtesten etwas sollte sagen kön-nen , was derselbe nicht weiß. Der Mit-theilungsfertigkeir bedarf der Gelehrte immer;denn et besizt seine Kenntniß nicht für sichselbst, sondern für die Gesellschaft. Diese hat

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