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Stand nothwendig ist; jeder nnsre Achtungverdient; daß nicht der Stand, fondern diewürdige Behauptung desselben das Individuumehrt; und daß Jeder nur insofern ehrwürdigerist, inwiefern er der vollkommenen Erfüllungseines Platzes in der Reihe am nächstenkommt; — daß. eben darum der Ke,/rteUrsach hat, am allerbescheidensten zu scyn,weil ihm ein Ziel ausgesteckt ist, von dem erstets gar weit entfernt bleiben wird, —weil erein sehr erhabnes Ideal zu erreichen hat, dem ergewöhnlich nur in einer großen Entfernung sichannähert. —
„ Zm Menschen sind mancherlei Triebe undAnlagen, und es ist die Bestimmung jedesEinzelnen, alle feine Anlagen, so weit er nurirgcird kann, auszubilden. Unter andern istin ihm der Trieb zur Gesellschaft; diese bietetihm eine neue besondere Bildung dar , — diefür die Gesellschaft — und eins ungemeineLeichtigkeit der Bildung überhaupt. Es ist demMenschen darüber nichts vorgeschrieben — o.ber alle seine Anlagen iuSgesammt unmittelbar