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Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
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an der Natur, oder ob er sie mittelbar durchdie Gesellschaft ausbilden wolle. Das erstcreist schwer, und bringt die Gesellschaft nichtweiter; daher erwählt mit Recht jedes Indi-viduum in der Gesellschaft sich seinen bestimm-ten Zweig von der allgemeinen Ausbildung,überläßt die übrigen den Mitgliedern der Ge-sellschaft und erwartet, daß sie an dem Vor«theil ihrer Bildung ihn werden Antheilnehmen lassen, so wie er an der sein igensie Antheil nehmen läßt; und das ist derUrsprung und der Rechtsgrund der Verschie-denheit der Stände in der Gesellschaft."

Dieses sind die Resultate meiner bisherigenVorlesungen. Einer Eintheilung der verschie-denen Stande nach reinen Vernunftbegriffen,welche recht wohl möglich ist, müßte eine er-schöpfte Aufzählung aller natürlichen Anlagenund Bedürfnisse des Menschen, (nicht etwaseiner bloß erkünstelten Bedürfnisse) zumGrunde gelegt werden. Der Kultur jederAnlage oder was das gleiche heißt derBefriedigung jedes natürlichen, auf einen im

Menschen