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Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
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stellung dir Wahrheit nichts vergeben. Undwie, wenn ich eine sehr ehrwürdige, sehr er?habcne, vor allen übrigen Ständen sehr aus?gezeichnete Bestimmung für diesen Stand auf-finde; werde ich sie aufstellen können, ohnedie Bescheidenheit zu verletzen, die übrigenStände herabzuwürdigen, von Eigendünkel

geblendet zu scheinen? Aber ich rede

als Philosoph, dem cS obliegt, jeden Be-griff scharfzu bestimmen. Was kann ich dagegen,daß eben dieser Begriff im System an der Reiheist? Ich darf der erkannten Wahrheit nichtsvergeben. Sie ist immer Wahrheit und auchdie Bescheidenheit ist ihr untergeordnet, undist eine falsche Bescheidenheit, wo sie ihrEintrag thut. Lassen Sic uns unfern Ge-genstand vors erste kalt und so untersuchen alsob er keine Beziehung auf uns hatte; ihn un-tersuchen als einen Begriff aus einer uns völligfremden Welt. Lassen Sie uns unsre Beweisedestomehr scharfen. Lassen Sie uns nicht ver-gessen , was ich zu seiner Zeit gar nicht mitgeringerer Kraft darzustellen denke: daß jeder

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