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Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
Entstehung
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unterworfen der Willkühr der Natur. Aberdavon ist hier nicht die Rede. Vorausgcsezt,daß man nur überhaupt dem gesellschaftlichenTriebe gehorche, so ist es unter der Leitungdesselben uolhwendig, mitzutheiien, was manGutes hat, an den, der dessen bedarf, - undanzunehmen das was uns mangelt, von dem,der es hat Und es bedarf dazu keinerbesondern Bestimmung oder Modifikation desgesellschaftlichen Triebes durch einen neuenAkt der Freiheit: und bloß dieses wollte ichsagen.

Der charakteristische Unterschied ist der:unter den bis jezt entwickeltcnBc«dingungcn gebe ich, als Individuum, michder Natur zur einseitigen Entwickeluug irgend ei-ner besondern Anlage in mir hin, weil ich m u ß;ich habe dabei keine Wahl, sondern ich folgeuuwillkührlich ihrer Leitung; ich nehme alleswas sie mir giebt, aber ich kann nicht nehmen,was sie nicht geben will; ich vernachläßigekeine Gelegenheit, mich so vielseitig anSzubil,den, als ich kann; ich erschaffe bloß keine

Gele-