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müssen wir zum Vewußtseyn und zum Ge-brau che dieser Freiheit gelangt seyn; wir ken-nen aber nicht anders dazu gelangen, als ver-mittelst jener Erwcckung und Enrwickelung un-serer Triebe, die nicht von uns selbst ab-hängt.
Aber das höchste Gescz der Menschheit undaller vernünftigen Wesen, das Gesez der völli-gen Uebereinstimmung mit uns selbst, der ab,soluten Identität, inwiefern es durch Anwen-dung auf eine Natur positiv und Materialwird, fordert, daß in dem Individuum alleAnlagen gleichförmig entwickelt, alle Fähig-keiten zur höchstmöglichen Vollkommenheitausgebildet werden — eine Forderung, derenGegenstand das bloße Gesez nicht rcalisirenkann, weil die Erfüllung derselben, nach demeben jezt gesagten, nicht vom bloßen Gesetze,noch von unse r m dadurch allerdings bestimm-baren Willen, sondern von der freienNatu r w irkung abhangt.
Bezieht man dieses Gesez auf die Gesell-schaft ; sezt man voraus, daß mehrere vernünf-tige