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Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
Entstehung
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Das theoretische Gebiet der Philosophie istunstreitig durch die gründlichen Untersuchungender Kritiker erschöpft; alle bis jezt noch unbe-antwortete Fragen müssen aus praktischenPrincipien beantwortet werden, wie ich indeßnur historisch anführe., Wir müssen ver-suchen, ob wir die aufgeworfene Frage ausdergleichen Principien wirklich beantwortenkönnen.

Der höchste Trieb im Menschen ist, laut un-serer lezten Vorlesung, der Trieb nach Zden-dität, nach vollkommener Uebercinstimmungmit sich selbst; und damit er stets mit sich über-einstimmen könne, nach Uebercinstimmung allesdessen, was ausser ihm ist, mit seinen noth-wendigen Begriffen davon. Essoll seinen Be-griffen nicht nur nicht widersprochen wer-den, so daß ihm übrigens die Existenz oderNicht - Existenz eines demselben entsprechen-denObjekts gleichgültig wäre, sondern es sollauch wirklich etwas demselben entsprechendesgegeben werden. Allen Begriffen, die in sei-nem Ich liegen , soll im Nicht - Zch ein Aus-bruch