soll seyn, waS er ist, weil er es seyn will,und wollen soll. Das empirische Ich soll sogestimmt werden, wie es ewig gestimmt seynkönnte. Zeh würde daher, — was ich bloßim Vorbeigehen und zur Erläuterung hinzufü-ge, — den Grundsaz der Sittenlehre in fol-gender Formel auedrücken: Handle so, daßdu die Mapime deines Willens als ewiges Ge-st; für dich denken könnest. ^
Die lezte Bestimmung aller endlichen ver-nünftigen Wesen ist demnach absolute Einig-keit, stete Identität, völlige Uebereinstimmungmit sich selbst. Diese absolute Identität istdie Form des reinen Zch und die einzige wahreForm desselben; oder vielmehr: an der Denk-barkeit der Identität wird der Ausdruck jenerForm erkannt. Welche Bestimmung aberewig dauernd gedacht werden kann, dieselbe istder reinen Form des Zch gemäß. — Manverstehe dieses nicht halb, und nicht einseitig.Nicht etwa bloß der Wille soll stets einig mitsich selbst seyn, — von diesem ist nur in derSittenlehre die Rede — sondern alle Krnfte
des