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Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten
Entstehung
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sc, bis jezt noch dunkle Formel wird sich so-gleich aufklaren.

Das reine Ich laßt sich nur negativ vor-stellen; als das Äegentheil des Nicht-Ich,dessen Character Mannichfaitigkcit ist mit-hin als völlige absolute Einerlciheit; es ist im-mer Ein und Ebendasselbe und nie ein ande-res. Mithin laßt die obige Formel sich auchso ausdrücken: Der Mensch soll stets einigmit sich selbst seyn; er soll sich nie widerspre-chen. Nämlich das reine Ich kann nie inWiderspruche mit sich selbst stehen, denn es istin ihm gar keine Verschiedenheit, sondern es iststets Ein und Ebendasselbe: aber das empiri-sche, durch äußere Dinge bestimmte, und be-stimmbare Ich kann sich widersprechen;und so oft es sich widerspricht, so ist das einsicheres Merkmahl, daß es nicht nach der Formdes reinen Ich, nicht durch sich selbst, son-dern durch äussere Dinge bestimmt ist. Undso soll es nicht seyn; denn der Mensch ist selbstZweck; er soll sich selbst bestimmen und niedurch etwas fremdes sich bestimmen lassen; er

soll