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und vorgefaßte Meinungen leicht die Ueberzeugung berü-cken, wenn sich die Phantasie in Bildern großartiger Un-ternehmungen gefällt, die ein Denkmal ihrer Zeit undihrer Erbauer werden sollen, wo aufgeregte Hoffnungenmanches übersehen lassen, was in der Wagschalc zur Prü-fung der Erfolge nicht fehlen darf, wenn sie einen gesi-cherten Ausschlag geben soll. Vortheilhaft bleibt jeden-falls für eine solche ostwärts dem Niederrhein sich ver-bindende Bahn, daß sie eigentlich mehr auf den großenBinnenverkehr, keine wesentliche Konkurrenz mit andernRichtungen, Wasserfrachten und sonstigen größeren Han-delsstraßen wird zu bekämpfen haben. In die Reihedieser letzten und den Wettstreit derselben gegen einandertritt sie erst dann, wenn ihr nördliches Ende bis Min-den reicht und die Weser von da bis Bremen für grö-ßere Fahrzeuge schiffbar scyn wird. In diesem wohlnoch fernen Falle dürfte der ausgedehntem Verbindungs-linie zweier so bedeutender Handelsplätze, als Bremenund Köln sind, vollends auch noch durch eine solche Ver-bindung seyn würden, wohl ein großer Theil allesdermalen zwischen Bremen und Frankfurt durch das rest-liche Deutschland ziehenden Transits sich zuwenden undihr einen mehr als zureichenden Ertrag unbedenklich ver-bürgen. Auf der Strecke von Sonnborn nach Köln,wenn — abgesehen von einer Fortsetzung bis zur Weser— die Förderungsmassc vorläufig in runder Summe zueiner Million Eentner für die ganze 6'/i Meile langeLinie angenommen wird, würde sich übrigens die Frachtzu 5 Pfennig per Centner und Meile gerechnet schoneine Einnahme von 90,277 Thlr. 23'/- Sgr. bilden, dieeinem Ertrage von mehr als 9 Prozent entspricht, wenn