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Über die Richtung der projektirten westphälisch-rheinischen Eisenbahn durch den Bezirck der bergischen Eisen- und Stahlfabriken und das untere Wupperthal nach Köln
Entstehung
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braucht, selbst mit Zurechnung der Kosten für die anzu-legenden Ausweicheplätze, keinen verhältnißwidrigen Auf-wand erfordern.

Durch eine vorläufige allgemeine Aufnahme des Ter-rains ist zwar schon ermittelt, wie die Bahn abwechselndan beiden Ufern der Wupper ihre geeignete Linie findenkönne, weil aber spezielle Vermessungen und Anschlägefehlen, es auch noch nicht an der Zeit schien, solche zuveranlassen, so würde, was in dieser Beziehung mitge-theilt werden könnte, ohne genügende Zuvcrläßigkeit seyn.Auch auf die Frage, wie fern die bedingungsweise noth-wendigc Anlage sich von der unmittelbar pekuniairen Sei-te rcntircn würde, hat der gegenwärtige Versuch sich vor-erst nicht zu verbreiten, der ökonomische Erfolg hängtzum Theil davon ab, daß die auf der Bahn fortzuschaf-fenden Massen sich in möglichster Gleichmäßigkeit auf dasganze Jahr und sowohl für Hinfahrt als Rückfahrt vcr-theilen. Beides würde sich wohl so ziemlich annehmenlassen.

Ursprünglich und zunächst kömmt aber die Wahl derspeziellen Baulinie und die Bauart der Bahn in Be-tracht, um das Anlagekapital mit seinem Zinsenerforder-niß und den Unterhaltungskosten berechnen und gegen denmuthmaßlichcn Ertrag vergleichen zu können. Die Datenzur Auffindung der Verhältnisse bleiben hier immer trüg-lich und unsicher, jeder Voranschlag wird daher leicht täu-schend, der nicht auf schon vorhandener genauer Prüfungund Berechnung der Oertlichkcitcn beruht, um so mehr,als selbst diese Berechnung sich nicht immer an ganz zu-verlässig erkennbare Grundlagen wird anschließen können,