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Umladungs- und Lagcrungskosten an dein AnschlußplatzeSonnborn zuwachsen; Umstände, vor welchen der be-zweckte Vortheil und die beabsichtigte Erhaltung einesGleichgewichts in dein Konkurrcnzverhältniß bedeutendschwinden, dieses Verhältnis; sich daher fortwährend sehrgestört finden würde.
Wir glauben früher ausgeführt zu haben, daß für diediesseitige Industrie und deren Verknüpfung mit demWelthandel nur in der Beibehaltung des gewohnten undverjährten gegenseitigen Geschäftsverkehrs mit dem kölni-schen Platze, die sicherste Bürgschaft ihrer Fortdauer undeines zeitgemäßen Vorschrcitcns liege. Ein Anschluß andie Elbcrfeldcr Bahn läßt aber diese Bürgschaft nurdann erreichen, wenn von Düsseldorf weiter nach Kölngebaut würde. Seitdem die Amsterdamer Projekte, oderdie von dort unternommenen politischen Demonstrationen indieser Beziehung sich aufgelöst haben, ist nun eine der-artige Ausführung im größern Zusammenhang nicht mehrzu erwarten, als Privatuntcrnehmung aber wird eine mitder Wasserstraße des Rheins parallel und zwischen be-reits vorhandenen guten Kunstwegen herlaufende Eisen-bahn durch die gewcrblose Ebene von Düsseldorf nachKöln noch weniger Verwirklichung finden. Wäre sie in-dessen auch denkbar, so würde die Benutzung der Anlageden bergischcn Gewerben immer noch keine genügendeVortheilc schaffen, indem der, wenn auch nur mäßigeUmweg, die Mehrausgaben nur vergrößert, die schondurch die Nothwendigkeit eines besonderen Anschlusses aufSonnborn, nachdem, was hierüber bereits erwähnt ward,für Absatz und Zufuhr der betheiligtcn Werkstätten ent-
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