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zum Meere durch eine große Ländermasse sich geöffnetsieht, während gleich ehrenwcrthe Bestrebungen den altenLandvcrkchr der Hanse mittelst der Eisenbahn zwischenKöln und Antwerpen wieder herstellen, einer Stadt, de-ren kommerzielle Bedeutsamkeit unvergänglich und histo-risch bleibt, so oft sie auch unter den Gräueln der Krie-ge und der Revolutionen, oder durch gleich gräuelhaftcMaaßrcgeln falscher Politik bedroht und mitunter selbstauf lange Zeit wirklich geschwächt war.
Die auf solchem Wege gewonnene direktere Verbindungmit der Scheide bietet höchst entschiedene Vorthcile dar,die der Verkehr nirgend anders, selbst nicht im unmittel-baren Geschäft mit den altniedcrländischen Seestädten,trotz der viclbcwährten Betriebsamkeit der Holländer zufinden vermag.
Die Handelögcschichte aller Jahrhunderte hat es be-wiesen, und die letzten Jahre vor der belgischen Revo-lution haben auffallend bestätigt, wie sehr Antwerpen dergesuchteste Absatzpunkt für den diesseitigen Handel ist.Die Schcldefrage ist bekanntlich nicht erst in neuerer Zeiteine historische, sondern schon früher sehr praktisch gewe-sen. Die spanisch-niederländischen Kriege mit ihren ver-wüstenden Folgen konnten den Handel von Antwerpeneben so wenig ganz wegziehen, als selbst die Sperrungder Scheide während des langen Zwischenraums vomwcstphälischcn Frieden, bis zu den Versuchen Kaiser Jo-sephs im Jahre 1784 dies vermochte. Kaum war ir-gend Freiheit für diesen Strom gewonnen, so konnte keinanderer Hafen der Nordsee und des Kanals gegen Ant-werpen in die Schranken treten, und seine Lagerhäuserfüllten sich zum Theil sogar mit Waaren, die unter an-