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Über die Richtung der projektirten westphälisch-rheinischen Eisenbahn durch den Bezirck der bergischen Eisen- und Stahlfabriken und das untere Wupperthal nach Köln
Entstehung
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graphische Hindernisse mit einem Schlage gehoben seyn,die in dieser bctriebslustigen Gegend bis jetzt der Industrieihrer fleißigen Bewohner entgegenstehen, der hier nochein unermeßliches Feld geöffnet werden kann, auf demnach einem Jahrhundert dann sicher die jetzige Gestaltdes Landes eben so wenig mehr zu erkennen seyn würde,als dieS nach den glücklichen Erfahrungen einer verhält-nißmäßig kurzem Zeit im obern Wuppcrthale unsererbergischcn Heimath bekanntlich der Fall geworden ist.

Gehen wir in den Erwägungen, die der Gegenstandnvthwendig hervorruft, einige Schritte weiter auf denäußern Verkehr über, wie er sich als ein Thcil desWelthandels darstellt, so möchte es ebenfalls nicht zwei-felhaft bleiben, daß eine direkte und möglichst gradeBahn aus der bergischcn Fabrikgegcnd nach Köln vorjeder andern Richtung in Erfolg und Wirkung die sicher-ste sey.

Die höchst ausgedehnten Mittel, welche Köln für Spe-dition, Absatz und kommerzielle Unternehmungen fortwäh-rend in sich verbindet, haben diese Stadt seit Jahrhun-derten zum niederrheinischen Stapelplatz werden lassen,von dem sich nach anerkannten Erfahrungen der Handclö-welt der Frachtwaarenzug, sey es zum eignen oder zumSpeditionshandel, nicht so leicht wegwenden wird, viel-mehr in der großartigen Ausdehnung, welche unter an-dern auch die dortige Dampfschifffahrtsgcsellschaft mit ebenso viel Verstand als Patriotismus und Glück ihren Un-ternehmungen zu geben bemüht ist, immer neue Stütz-punkte finden wird, von welchen aus er schon jetzt, so-bald der Kanal von Straßburg zur Rhone seine vollen-dete Wirkung gewinnt eine direkte südliche Richtung biö