Druckschrift 
Über die Richtung der projektirten westphälisch-rheinischen Eisenbahn durch den Bezirck der bergischen Eisen- und Stahlfabriken und das untere Wupperthal nach Köln
Entstehung
Seite
12
Einzelbild herunterladen
 

12

nur sehr unwesentlich, gleichsam im Vorüberblickcn undfast nur in Bezug auf das Stcinkohlenerforderniß, dasfreilich unter allen Umstanden den Hauptartikel der Zu-fuhr bilden, jedoch weit unter der anscheinlich vermuthe-tcn Höhe bleiben würde, wenn die Bahn, Statt den gan-zen Bezirk der Eisen- und Stahlgcwerbc zu durchlaufen,die Richtung nach selber bei Sonnborn verläßt, ohne diezureichende Möglichkeit eines genügenden Anschlusses fürjenen gcsammtcn Bezirk gleichzeitig schaffen zu können.Am wirksamsten wird diese Rücksicht sicher gestellt, wenndie Bahn von Svnnborn weiter der Wupper durch dasuntere Thal dieses Flusses nach Köln folgt und bei die-sem großen wohlfundirtcn Handelsplätze ihren Anschlußan den Rhein gewinnt.

Außer dem eigentlichen Fabrikdistrikte der bcrgischenEiscnarbciten würden dann auch die Gemeinden Witz-Helden (Burschcid) und Leichlingen mit einem Areal von25,360 Morgen und einer Bevölkerung von 9034 See-len sich einen größeren und leichtern Verkehr geöffnetsehen» Es würden auf dieser fortgesetzten Bahnlinie sehrfrcquente Niederlageorte für den weitcrn Absatz und deninnern Vertrieb recht schnell sich bilden, wozu es haupt-sächlich nur der Herstellung zugänglicher Wege aus demInnern der Gemeinden nach der Wupper hin bedürfte,und namentlich in Leichlingen, wo bereits mehrere kauf-männische Häuser bestehen, die Mittel bald gefunden seynwürden. Vieles jetzt wegen der, den Absatz und die Zu-fuhr hindernden Terrainschwierigkeiten unbenutzt liegendeGefälle würde nach solchem Aufschluß sehr bald und mitgewinnbringendem Erfolge auf mancherlei gewerblicheAnlagen sich leiten lassen und überhaupt alle topo-