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Über die Richtung der projektirten westphälisch-rheinischen Eisenbahn durch den Bezirck der bergischen Eisen- und Stahlfabriken und das untere Wupperthal nach Köln
Entstehung
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II

für sonstige gewerbliche Zwecke, auf welche die Bevölke-rung bei der Dürftigkeit des ackcrbaulichen Gcwinnstesund der gänzlichen Unzulänglichkeit jeder Urproduktionhier lediglich angewiesen bleibt. *)

Rücksichten, wie sie nach unabweislichein Gebot derNothwcndigkeit hiernach gewünscht werden müssen, findetdie Gegend nicht, wenn eine Eisenbahn nur bis Sonn-born der Wupper folgend sich von da nach Düsseldorf wen-det und bei letzter Stadt sich schließlich dem Rhein ver-bindet. Die Gemeinde Remscheid, der ganze eigentlicheFabrikbczirk des Solinger Kreises, die Gemeinden Kroncn-berg und Burg blieben dann sämmtlich außer aller direktenBerührung mit der Bahn und würden die durch solchebezweckten Erleichterungen für Absatz und Zufuhr, Fracht-preis und Verkehr nur auf Umwegen unvollkommen,überhaupt nur durch anderweitige Opfer zu erreichen imStande scyn, vor welchen jeder zu erwartende Vortheilgrößtentheils schwinden müßte.

Die bisherigen Verhandlungen über das Projekt einerostrheinischen Eisenbahn, gedenken indessen jener Gegend

*) Mitglieder des für den Distrikt der bcrgischen Eisen- und Stahl-fabriken in Bezug des vorliegenden Gegenstandes gebildeten Co-mitvs sind die Herren:

Bürgermeister von den Steinen aus Kronenberg;

Klonne aus Solingen;

Hering aus Remscheid;der Kommerzienrath Josua Hasenklever und der Handelsrichter Ju-stus Scharf, Fabrikbesitzer aus Remscheid ; die Kaufleute und Fabrik-inhaber: Abrah. Grah, Ferdinand Jagenbcrg, Daniel Peres ausSolingen und Gottfried Müller aus Verstau, Gemeinde Kronen-bcrg; auf deren Wunsch der Landrath des Kreises Solingen dieLeitung ihrer Beratungen übernahm.