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Über die Richtung der projektirten westphälisch-rheinischen Eisenbahn durch den Bezirck der bergischen Eisen- und Stahlfabriken und das untere Wupperthal nach Köln
Entstehung
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macht und dem deutschen Handel eine größere Unabhän-gigkeit vom fremden Auslande wollte gesichert werden.Für die westlichen Provinzen der preußischen Monarchiegewinnt das Projekt eine um so höhere Wescntlichkeit,als sie ausschließlich das Terrain der neuen Bahn scynwürden und bei der Vielheit, Mannigfaltigkeit und Aus-dehnung ihrer Gewcrbthätigkcit, jede Modifikation in denVcrbindungsanstalten und Transportmitteln, namentlichauch jede, aus diesen Modifikationen hervorgehende Aen-derung in dem bisherigen Anschlüsse an gewohnte Spe-ditions- und Wechsclplätze, für alle kommerziellen Ver-hältnisse hier gleich ein sehr entschiedenes, von vielfachin einander greifenden, wenn auch scheinbar nur gering-artigen oder reinörtlichen Verhältnissen abhängiges all-gemeines Interesse gewinnt.

Für den Distrikt der bergischen Eisen? und Stahlfa-brikation, stellt sich dieses mehrseitige Interesse auch dannschon in gleich hoher Bedeutsamkeit heraus, wenn dieEisenbahn nicht an der Weser bereits beginnen, sondernerst in den Kohlenrevieren der Grafschaft Mark anfan-gend bis zum Rheine, und zwar in der bis jetzt aus-schließlich angedeuteten Richtung von Elberfeld nachDüsseldorf durchgeführt werden sollte. Eine schirmendeAufmerksamkeit für die Art ihres dermaligen Bestehensund für die Mittel unter welchen dieses Bestehen sichhistorisch ausgebildet hat, nimmt jene Fabrikation, wo essich um Absatz- und Zufuhrwege handelt, mit so stärkernGründen in Anspruch als theils nach der Beschaffenheitihrer, schwer ins Gewicht fallenden industriellen Erzeug-nisse und die hiedurch sehr vergrößerten Transportmassen,sowohl an Urstoffen als fertiger Waare, theils auch bei