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Über die Richtung der projektirten westphälisch-rheinischen Eisenbahn durch den Bezirck der bergischen Eisen- und Stahlfabriken und das untere Wupperthal nach Köln
Entstehung
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Revieren bis Elberfeld in Anregung gekommen und esward jetzt darauf gerechnet, daß diese letzte Bahn eineAbthcilung der größeren bilde, deren Richtungslinie sichjener anschließe und so die früher projcktirte Bahn alseine Sektion des Ganzen aufnehme. Die Bahn von derRuhr sollte für Elberfeld und die Nachbarstadt Barmen,den eigenen Kohlenbedarf wohlfeiler herbeischaffen, würdeaber auch an diesen Orten einen willkommenen Stapelfür jenes Feucrungsmaterial im Interesse eines Theilsder nächsten Umgegend entstehen lassen, ohne daß beidiesem Unternehmen ausschließliche Rücksichten aufindividuellen Vortheil der genannten Städte den Nutzenirgend schmälern konnten, der daraus in der angedeu-teten Beziehung auch für solche Orte zu erwartenbliebe, auf deren Verhältnisse die Anlage nicht zunächstberechnet war, so daß für letzte noch kein Grund ent-stand, bei dem Projekte vorsorglich mit einzuschreiten.

Anders mußten aber die Erwägungen sich gestalten,als das Unternehmen eine Ausdehnung gewinnen sollte,die mehr oder weniger den ganzen Lauf des merkantili-schcn Verkehrs zu ändern vermag, dem Waarcnzugc neuebisher weniger versuchte Richtungen aufschließen, zweigroße Wasserstraßen unmittelbar verbinden und al-les zwischenliegende Land mit dem Meere in leichtereund mehrseitige Verbindung zu bringen versucht, wo-bei ein dem westlichen Theile dieses Zwischenlandesseit Jahrhunderten von der Natur angewiesener,von der Politik und nationalem Egoismus oft er-schwerter aber nie ganz zu versperren gewesener Han-delswcg die mächtige Strombahn des Rheines undder Schcldemündungen zum Theile entbehrlich ge-