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Über die Richtung der projektirten westphälisch-rheinischen Eisenbahn durch den Bezirck der bergischen Eisen- und Stahlfabriken und das untere Wupperthal nach Köln
Entstehung
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dieses Triumpfö daher der reiflichsten Prüfung werth,und jeden Versuch der hierbei überzeugend zur richtigenErkenntnis' des Vorthcilö führen kann, selbst ohne alleRücksicht auf materiellen Gewinn, für eine der Würdedenkender Wesen angemessene Pflicht. Wir glauben fer-ner, daß, wenn solche Verbesserungen auch keine absoluteGebote der Nothwcndigkcit sind, man sich solche dochaneignen müsse, sobald dies in irgend einiger Ausdehnungbei konkurrirenden Verhältnissen anderwärts Statt findet,indem das Stillstehen immitten einer verständig prüfen-den Bewegung wirkliches Rückschrciten ist; denn wernicht mit der Zeit vorangeht, verliert die Vortheile derGegenwart und die Erfolge der Zukunft.

Eine Gcwerbsamkcit, die sich im Laufe der Jahrhun-derte beinahe bis zum Kulminativns-Punkte erhob undvielleicht schon schwindeln würde, hätte ihr Zustand sichnicht ohne gewaltsame Erschütterungen und eben so ohneerkünstelten Systemzwang, blos als die ungestörte Fruchteigener Thätigkcit ausgebildet und so in natürlicher Selbst-cntwickclung auf sicherer Grundlage sich befestigt. Einesolche Gcwerbsamkcit muß auch die Hoffnungen schonfesthalten, welche auf Hülfe deuten, wenn auswärtigeWirklichkeit ungckanntc Störungen und ein Schwankenbis jetzt gleichartiger Verhältnisse besorgen läßt, das ihreseitherige Bewegung aus den gewohnten Fugen zu he-ben droht.

Als im Jahre 1832 die Verbindung der Weser unddes Rheins mittelst einer Eisenbahn von Minden nachKöln zur Sprache gebracht wurde, war schon früher dieAnlage einer solchen Bahn aus den märkischen Kohlen-