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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
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Dock) höchst willkommen musi der Biedre scyn,

Tritt er als Beistand kräftig zu uns ein.

Zur Morgenstunde, die bedenklich waltet.

Weil über ihr deS Schicksals Wage schaltet.

Doch lenket hier, im hohen Augenblick,

Die starke Hand oom willigen Schwert zurück.

Ehrt den Moment, wo manche Tausend schreiten.

Für oder Wider mich zu streiten.

Selbst ist der Mann l Wer Thron und Krön begehrt

Persönlich sey er solcher Ehren Werth.

Sey das Gespenst, das gegen uns erstanden.

Sich Kaiser nennt und Herr von unscrn Landen,

Des Heeres Herzog, Lehnsherr unsrer Großen,

Mit eigner Faust in'S Todtenrcich gestoßen!

Faust.

Wie es auch sey das Große zu vollenden.

Du thnst nicht wohl dein Haupt so zu verpfänden.Ist nicht der Helm mit Kamm und Busch geschmückt?Er schüyt das Haupt das unsern Muth entzückt.Was, ohne Haupt, was forderten die Glieder?

Denn schläfert jenes, alle sinken nieder;

Wird es verletzt, gleich alle sind verwundet.

Erstehen frisch, wenn jenes rasch gesundet.

Schnell weiß der Arm sein starkes Recht zu nützen.Er hebt den Schild den Schädel zu beschützen;Das Schwert gewahret seiner Pflicht sogleich.

Lenkt kräftig ab und wiederholt den Streich;Der tüchtige Fuß nimmt Theil an ihrem Glück,

Setzt dem Erschlagnen frisch sich in's Genick.