Immer bleibt es ihm in Schläuchen, ihm in Krügenund Gefäßen,
Rechts und links der kühlen Grüfte ewige Zeiten aufbe-wahrt.
Haben aber alle Götter, hat nun Helios vor allen.
Lüftend, feuchtend, wärmend, gluthcnd, Beeren-Füll-horn aufgehäuft.
Wo der stille Winzer wirkte, dort auf einmal wird's le-bendig.
Und es raufcht in jedem Laube, raschelt um von Stockzu Stock.
Körbe knarren, Eimer klappern, Tragebutten ächzen hin,
Alles nach der großen Kufe zu der Kcltrer kräftigemTanz;
Und so wird die heilige Fülle rcingeborncr saftiger Beeren
Frech zertreten; schäumend, sprühend mischt sich's wi-derlich zerquetscht.
Und nun gellt iu's Ohr der Eymbeln mit der Becke» Erz-getbne.
Denn es hat stch Dionysos aus Mysterien enthüllt;
Kommt hervor mit Ziegenfüßlcrn, schwenkend Ziegenfüß-lerinnen.
Und dazwischen schreit unbändig grell Silcnus bhrigThier.
Nichts geschont! Gefpaltne Klaue» treten alle Sittenieder.
Alle Sinne wirbeln taumlich, gräßlich übertäubt das Ohr.
Nach der Schale tappen Trunkne, überfüllt sind Kopfund Wänste,