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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
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Ein dritter Theil.

Schwestern! Wir bewegter» Sinnes, eilen mit denBächen weiter;

Denn es reizen jener Ferne reichgeschmücktc Hügclzüge.

Immer abwärts, immer tiefer, wassern wir, mäan-drisch wallend.

Icht die Wiese, dann die Matten, gleich den Gartenum das HanS.

Dort bezeichncn's der Cyprcssen schlanke Wipfel, überLandschaft.

Uftrzng nnd Wellcnspicgel nach dem Acther steigende.

Ein vierter Theil.

Wallt ihr andern wo's beliebet, wir umzingeln, wirninranschcn

Den durchaus bepflanzten Hügel, wo am Stab die Rebegrünt;

Dort zn aller Tage Stunden läßt die Leidenschaft desWinzers

Uns des liebevollsten Fleißes zweifelhaft Gelingen sehn.

Bald mit Hacke, bald mit Spaten, bald mit Hanseln,Schneiden, Binden,

Betet er zu allen Göttern, vördersamst znm Sonnengott.

Bacchus kümmert sich, der Weichling, wenig nm dentreuen Diener,

Ruht in Lauben, lehnt in Höhlen, faselnd mit dem jüng-sten Faun.

Was zn seiner Träumerchen halbem Rausch er je be-durfte.