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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
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-Boreilend ihren Tritten laß beblümtAn Teppich Tcppiche sich walzen; ihrem TrittBegegne sanfter Bode»; ihrem Blick,Nur Göttliche nicht blendend, höchster Glanz.Lyncens.

Schwach ist was der Herr befiehlt,Thürs der Diener, es ist gespielt:Herrscht doch über Gut und BlutDieser Schönheit Uebermuth.

Schon das ganze Heer ist zahm,

Alle Schwerter stumpf und lahm.Vor der herrlichen GestaltSelbst die Sonne matt und kalt.Vor dem Rcichthnm des GesichtsAlles leer und alles nichts.

(Ab.)

Helena (zu Faust).Ich wünsche dich zu sprechen, doch heraufAn meine Seite komm'! der leere PlapBeruft den Herrn und sichert mir den meinen.F a u st.

Erst kniecnd laß die treue Widmung dirGefallen, hohe Frau; die Hand, die michAn deine Seite hebt, laß mich sie küssen.Bestärke mich als Mitregenten deinesGranzunbewußten Reichs, gewinne dirVerehrer, Diener, Wächter all' in Einem.

Helena.

Vielfache Wunder seh' ich, hör' ich an.