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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
216
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So viele Kiste» schlepp' ich her.Der Eiscukisten Hab' ich mehr;

Erlaube mich auf deiner BahnUnd Schaygewölbe füll' ich au.

Denn du bestiegest kaum den Thron,So neigen schon, so beugen schonVerstand und Reichthnm und GewaltSich vor der einzigen Gestalt.

Das alles hielt ich fest und mein.Nun aber lose, wird es dein.Ich glaubt' es würdig, hoch und baar,Nun seh' ich, daß es nichtig war.

Verschwunden ist was ich besaß.Ein abgemähtes welkes Gras.

O gib mit einem heitern BlickIlm, seinen ganzen Werth zurück!

Faust.

Entferue schnell die kühn erworbne Last,

Zwar nicht getadelt aber »»belohnt.

Schon ist ihr alles eigen was die BurgIm Schoß verbirgt. Besondres ihr zu bietenIst unnütz. Geh' und häufe Schatz auf SchatzGeordnet an. Der ungcsch'nen PrachtErhabnes Bild stell' auf! Laß die GewölbeWie frische Himmel blinken, ParadieseVon leblosem Leben richte zu.