Druckschrift 
Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
183
Einzelbild herunterladen
 

18Z

Bedenklich ist es: doch ich sorge weiter nicht.

Und alles bleibe hohen Göttern hcimgestellt.

Die das vollenden. was in ihrem Sinn sie daucht;Es möge gut von Menschen. oder möge bösGeachtet seyn, die Sterblichen wir ertragen das.

Schon manchmal hob das schwere Beil der Opferndet t Z» des erdgcbciigtcn Thiercs Natten weihend ans,

M Und könnt' es nicht vollbringen, denn ihn hinderteM Des nahen Feindes oder Gottes Zwischcnknnft.

Cho r.

Was geschehen werde sinnst du nicht ans.

Königin, schreite dahinGuten Muths!

Gutes und Böses kommtUnerwartet dem Menschen;

Auch verkündet glauben wir's nicht.

Brannte doch Troja. salien wir dochTod vor Augen. schmählichen Tod;

Und sind wir nicht hierDir gesellt, dienstbar freudig.

Schaue» des Himmels blendende SonneUnd das schönste der ErdeHuldvoll, dich, uns Glücklichen!

Helena. -

Sch's wie es scy! Was auch bevorsteht, mir geziemtHinaufzusteigen ungesäumt in das Königshaus.Das lang entbehrt, und viel ersehnt, und fast verscherzt.Mir abermals vor Augen steht, ich weiß nicht wie.