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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
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Und NUN erkennt ein Geister-Meister-Stück!

So wie sie wandeln machen sie Musik.

Aus luftigen Tonen quillt ein Weißnichtwie.

Indem sie zieh» wird alles Melodie.

Der Säulenschaft, auch die Triglyphe klingt.

Ich glaube gar der ganze Tempel singt.

Das Dunstige senkt sich; ans dem leichten FlorEin schöner Jüngling tritt im Tact hervor.

Hier schweigt mein Amt, ich brauch' ihn nicht zu nennen«,Wer sollte nicht den holden Paris kennen lD a m c.

O! welch ein Glanz auf blühnder Iugendkraft!

Z w e l) t c.

Wie eine Pfirsiche frisch und voller Saft!

Dritte.

Die fein gezognen, süß gcschwollnen Lippen!

Vierte.

Du möchtest wohl an solchem Becher nippen?

Fünfte.

Er ist gar Hübsich. wenn auch nicht eben fein.

Sechste.

Ein bißchen könnt' er doch gewandter scyn.

Ritter.

Den Schaferknecht glaub' ich allhicr zu spüren;Vom Prinzen nichts und nichts von Hofmanicren.Andre r.

Eh nun! halb nackt ist wohl der Junge schön.

Doch mühten wir ihn erst im Harnisch sehn!