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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
35
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Doch auch ich im Jugend-WaltenIrrte mich schon hundertmal;

Heute mich im Zaum zu haltenSchecre steckt im Futteral.

Und so bin ich gern gebunden.

Blicke freundlich diesem Ort;

Ihr in diese» freien StundenSchwärmt nur immer fort und fort.

LachesiS.

Mir, die ich allein verständig.

Blieb das Ordnen zngcthcilt;

Meine Weife, stets lebendig.

Hat noch nie sich übereilt.

Fäden kommen, Fäden weifen.

Jeden lenk' ich feine Bahn,

Keinen laß ich übcrschwcifcn,

Fug' er sich im Kreis heran.

Könnt' ich einmal mich vergessenWar" es um die Welt mir bang;Stunden zählen, Jahre messen.

Und der Weber nimmt den Strang.

Herold.

Die jeho kommen werdet ihr nicht kennen,Wär't ibr noch so gelehrt in alten Schriften;Sie anznsel»,, die so viel Uebel stiften,Ihr würdet sie wMommne Gäste nennen.