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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
13
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Wie Röhrenwasscr bleiben aus.

Auch Herr, in deinen weiten Stauten

An wen ist der Besitz gcrathcu Z

Wohin man kommt da hält ein Neuer Hans,

lind unabhängig will er leben;

Zusehen musi man wie cr's treibt;

Wir haben so viel Rechte hingegeben.

Daß uns auf nichts ein Recht mehr übrig bleibt.

Auch ans Partcycn, wie sie heißen,

Ist heut zu Tage kein Verlaß;

Sie mögen schelten oder preisen.

Gleichgültig wurden Lieb und Haß.

Die Ghibcllinen wie die Guclfcn

Verbergen sich um ausznruhn;

Wer jetzt Witt seinem Nachbar helfen?

Ein jeder hat für sich zu thun.

Die Goldespfortcn sind verrammelt.

Ein jeder kratzt und scharrt und sammelt

Und unsrc Casscn bleiben leer.

M a r s ch a l k.

Welch Unheil muß auch ich erfahren;

Wir wollen alle Tage sparenUnd brauchen alle Tage mehr.

Und täglich wächst mir neue Pein.

Den Köchen thut kein Mangel wehe;Wildschweine, Hirsche, Hasen, Rehe,Welschhühner, Hühner, Gans und Enten,Die Deputate, sichre Renten,