Von der Erde insbesondere. 71 s
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Außer den hier berannten Regenbogen gibt es öftersnoch an dem ober» Thcilc des inneren Haupt»Negenbogcns mehrere an einander glänzende Wie»dcftolungcn der Farben nach ihrer Ordnung vonaußen nach innen, deren Entstehung bis jetzt nochnicht hinreichend erklärt ist. Man sehe hierüberpriestley Gesch. der Optik, Deutsch S. 428. (w»cinmahl Tropfen statt Strahlen stehen muß).Smich Optik, Deutsch S. 244; «kaiigwirl, inPNllcg. zde. Vol. 7. S. >L>Z. lL>aecc>wich im
alten Hamb. Magaz. >o.B. S.?z>. und vorzüg-lich Hr. n. Hcllw.rgs Adhandl. vom vielfachenRegenbogen im neuen Deutscheu Musaum. 17^0.4. St. G.420. Der sinnreiche Verfasser diesesAufsatzes erklärt die Erscheinung aus Wellenrin»gen, die nach ihm auf der obern Hälfte des durchdie kuft herabfallenden Tropfens entgehen, a.
§. 744.
Höfe (cnionae, IrsIiZnez) um die Sonneoder den Mond oder auch wohl um andereSterne, sind Kreise welche diese Wellkörperzu umgeben scheinen, und bald weiß, bald wieein Regenbogen gefärbt sind. Sie entstehenwenn sich die Strahlen von diesen Körpern inden Dunsttheilchen unserer Atmosphäre, durchwelche sie zu uns gelangen, stark brechen; undso kann man um ein jedes sieht einen den Höfenähnlichen Kranz sehen, wenn man es durcheine mit vielen wäfserichken Dünsten erfüllteLuft sieht.
Abend- und Morgenrörhe entstehen, wenn die DünsteHey auf- oder untergehender Sonne nur die rotheirStrahlen in unser Auge werfen.
tz> 745-