Vo» der Erde insbesondere. 727
§. 737-
Aber dagegen fällt im Winter der Schnee(nix), welches vermulhlich entsteht, wenn diekleinsten Wasterlropfcheu in dem Augenblicke,da sie einander anziehen, in Eis verwandeltwerden. Die meiste Zeit fallen nur unordent-liche ans kleinen Schneespihcn zusammengc-häufte Flocken, und zwar wenn es warmer ist,meistens größere, bei) großer Kälte hingegender Staubfchnce; bxy stillem Wetter aber be-sieht der Schnee öfters aus einzelnen kleinenSternchen von einer sehr mannichfaltigen aberordentlichen Gestalt, die jedoch alle aus klei-nen Erstrahlen zusammengescßt sind, welchemeistentheils Winkel von 6a, bisweilen auchvon zo und loa Grad unter einander machen;so wie die ersten Eiöstrahlcn im gefrierendenWalser gemeiniglich unker den Winkeln ent-stehen. Kepler soll die regelmäßigen Gestal-ten des Schnees zuerst beobachtet haben, zu de-ren Hervorbringung nach einigen neuern Beob-achtungen die kufcelektricität beykragcn soll.
10. «erixki kreuz, l-u cle niue lexznßulz; irr czsi>. V0K-nzvii nmxÄrt/rcatro /äxicrrti'ze Socrirtrc.re. xux. 7/1.
Her regc ^ebrrrxk Ner nziuurkelctiou'.vingen in ccn verkzn-SeUnß sver 6e snce^tigurcli, Soordlzzrl. 1747.
Versuch und Gedanken von der Verschiedenheit derGestalten des Schnees, von Ioh. Carl wilkc;in den Schrved. Zlbhandl. 1761. S, z. 89.
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