Von der Erde insbesondere. 72z
gänzlich mit Wolken bedeckt werden kann: un-gleichen, warum es schön Wetter gibt, wenndie Nebel fallen, und warum sich der Himmelbewölkt, wenn die Nebel aussteigen. Gibt esauch vielleicht Wolken, die aus gcfrorncn Dün-sien bestehen? (Dieses ist gar nicht wahrschein-lich. Daß die Wolken nicht alle gleichhoch über der Erde stehen, niuß ein Jederbald bemerken, der aufwärts sieht. Ihre Ent-fernung von der Oberfläche der Erde ist manch-mahl kaum 60O0 Fuß, bisweilen auch wohleine Meile. Ihre längs kann eine halbeMeile betragen. Die verschiedenen Farben derWolken hangen davon ob, daß bald diese,bald jene farbichten Strahlen davon zurückge-»vorsen werden.
Das Eis verdunstet in der größten Kälte, und unterdem Recipienten bemerkt man noch Nebel, wenndas Barometer bis auf «; Linien gefallen ist,hieraus ergiebt sich, daß sich sogar Nebel zu einerHöhe von izzoo Tvise» erheben könnten, dasmöchten also wohl jene feinen Wolken senn, diezuweilen alles überziehen, und daher auch nichtgeometrisch gemessen werden können. Viel Lichtin dieser ganzen Materie läßt sich von den Luft-reisen erwarten, ü,.
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Wenn die Sonne zwischen einem Paar dichten Wolkendurchscheint, so nennt man das, die Sonne ziehrlvasser. Man sieht dabey einen Hellern Streifen,welcher oben wegen der qrößern Entfernung vomAuge schmäler zu seyn scheint.
Won der Entstehung der Wolken und der Witterungüberhaupt S. Büsch Abhandlung über die Witte-rung,