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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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691
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Von der Erde insbesondere. 691

den ungefähr kommt die zmeyte Flicht von Ostenher und auf diese folgt wiederum in jener Zeiteine zweyle Ebbe.

§. 72 r.

Am zweyten Tage ereignen sich alle dieseVeränderungen um 49 Minuten, oder um saviel Zeir später, als wie viel später der Monddurch den Mittagskreiü des Ortes geht, undso ist die Ebbe und Fluht nach dreyßig Ta-gen ungefähr wieder in der vorigen Ordnung.Das Wasser geht hierbey immerfort von Ostennach Westen, so wie der Mond weiter fort-rückt, oder so wie sich die Erde unter ihm gleich-sam wegdreht. Zur Zeit des Voll - und Neu-mondes, oder vielmehr wann der Mond schoni8? Grad weiter gerückt ist, ungleichen zurZeit der Nachtgleichen ist die Fluhc am größten;znr Zeit der Mondsviercheile und der Son-nenwenden aber am kleinsten.

Z. 722.

Diese Bewegung ist ihrer Art und Ursachenach ganz der ähnlich, welche der Mond irrder A'mosphärs erweckt, in welcher sie von unsnur weniger verspürt werden kann. Wenn Ll,y8 Fig. die Erde um und »m mit Wasser um-geben vorstellt, und der Mond sich in k! ge-rade über a besindst, so geht wegen der An-ziehung des Wassers gegen den Mond dasWasser von b und ä nach » hin, und häuftch' Tr 2 sich