6;o Xlll. Abschnitt.
lich, und das Mittelländische Meer müßteschon lange ganz mit Salze angefüllt feyn,wenn so viel Wasser ausdünstete: unten'rdi-sche Gange sind auch wohl nicht so wahrschein-lich , als ein oiiösührcnder Strom in der Tiefeder Meerenge.
Untersuchung der Ursache, warum das Wasser imAtlantischen Meere allezeit in das MittelländischeMeer durch die Enge de» Gibraltar hineinströmt,vom Hrn.tVaiz; in den Schwed. Adhaudl. 17z;.S. 28.
§- 67z.
Die Tiefe des Meeres ist sehr verschieden.Die gewöhnliche Tiefe des Weltmeeres ist zwi-schen z6o und 900 Fuß, aber die Meerbusensind bey weitem nicht so tief, und die Meeren-gen gemeiniglich die seichtesten Stellen. Dietiefsten Meers sindcn sich nach dem Aequatorzu. Der Beden des Meeres ist völlig wiedie Oberfläche res festen Landes gebildet: erhat verschiedenes Erdreich, Berge, Thaler,Klippen, Ebnen, Quellen.
Der Vothnische Meerbusen ist sehr tief. Auch, nachdes Grafen v. Marsigli Bericht (UNl. pk?k. -!-Iz mcr S. >>.) das Mittlandjsche Meer gegeil dieKüste vsn Frankreich. So lange gelehrte Gesell-schaften keine Schisse ausrüsten können, wird we-il ü> bestimmtes hierüber ausgemacht werden: denndiese Messungen erfordern grobe Umstände uni>können, ohne die halbe Mannschaft auf batVerdeck zu ccnnnandircn nicht vorgenommen wer-den, welches die Gchissskapitäne nicht leicht zu-geben, und selbst der große Cook, ein Liebhaberder Naturkunde nur selten zugab. S. Förster»Vcob. S. 4;. L.
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