6io Xll. Abschnitt.
Horizonte steht, die Finstcrniß zu einerley Zeitund auf einerlei) Weise sehen.
Gebrauch, den man von den Mondsfinsternissen zurFindung der geographischen Länge eines Orts ma-chen kann.
§. 6zz.
Schon mit bloßen Augen sieht man in demMonde dunklere Flecken, aber noch mehrere durchdas Fernrohr. Die Granze des von der Sonneerleuchteten Theils des Mondes ist auch nichteine Ellipse, wie sie eigentlich sollte, sondernhöckerig und uneben; auch erscheinen innerhalbdes dunkeln Theils hin und wieder kleine hellePuncte, da alles um sie herum noch dunkelist. Man hat daraus gefolgert, daß es Bergeim Monde geben müsse, deren Höhe man sogargemessen hat. Nicht ganz mit eben der Gewiß-heit lehrt man, daß die Hellern Stellen im MondeLand, die dunklern Wasser feyn. Man hatauch aus mehrern Beobachtungen über den MondMondöcharten verfertigt, worunter vornehmlichdie Charce des Hevels und Riccioli gebrauchlichsind. Von Mayer besitzen wir nun eine mitvorzüglichem Fleiße verzeichnete, auch eine an-dere vom Hrn. Lambert. (In den BerlinerEphemcriden für 1776. A.)
10. »evci.il Osnrilc. 1667. fol.
Tob. Mayer» Bericht von den Mvndskugeln, wtlchibey der kvsmographischen Gesellschaft zu Nürn-berg verfertiget werden. Nürnb. 1750. 4.
Mayer» Rondcharte, im I. Sande seiner -'»e^.
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