Vom Weltgcbäude u. der Erde übech. 607
11m Mitternacht unter und sieht aus wie einehalbe helle Scheibe. Noch immer fort geht derMond später umer, und der helle Thcil wirdgrößer; am vierzehnten Tage geht er auf, wenndie Sonne untergeht, und unter, wenn dieSonne aufgeht; er erscheint nun als eine ganzhelle Scheibe und heißt jetzt der Vollmond (lunzz)Iens); die vorige Zeit nennt man ihn den zu-nehmenden Mond (Inno crcleeiuj); dieSschei-nung am siebente» Tage heißt das crsre Vier-thcil (gusclrstura ^rima). Nachdem der Mondvoll geworden ist, geht er auf, wenn die Sonneschon untergegangen ist, und zwar alle Abendespäter; an der Seite, wo vorher feine Scheibezuerst helle wurde, wird er jetzt täglich immermehr dunkel; der helle Theil wird solchergestaltimmer kleiner, und der Mond heißt nun ubnch-Mend (äecrelLcns). Am ein und zwanzigstenTage ist er nur noch zur Hälsie helle und gehtum Mitternacht auf, jetzt heißt er das letzteVlMheil. Endlich geht er am acht und zwar,-zigsten Tage mit der Sonne zugleich auf; mansieht gar nichts Helles an ihm, und er heißt nunNeumond (luua nous).
§- 6zo.
Die Seite des Mondes, welche der Sonnezugekehrt ist, ist der E fahrung zufolge allemalhelle; er scheint also sein iicht von der Sonnezu bekommen, für sich aber ein dunkler Körper