s2v X. Abschnitt.
mosphäre verhält, wird sich erst beurtheilen las-sen, nachdem man die Wirkung, welche elektri-sirte Massen auch auf andere Körper als Lust ineiniger Entfernung ausüben, bettachtet hat.
§. 54Y- c-
Bringe ich das Ende st eines cvlindrischen Körpers, de»wir L nennen wollen, und dessen anderes Endel»heiße» mag, in die Atmosphäre eines Körpers »der ^l> ll hat, so wird e und 1», ^ k. er-halten. Ziehe ich n wieder ab, so zeigt c keineSpur von Elektrieität mehr. Bringe ich währenddas Ende et in der Atmosphäre oon u steht, denFinger oder eine metallene Spitze gegen n und ziehealsdann die Spitze sowohl, als den Körper » zuglelcher Zeit ab, so ist c, L jst also nunclektrisirt, nicht durch Mucheilunez oder Uebev-gang von und aus v, denn » hat nichts verlo-ren, sondern bloß mit Vcyhulfc der Atmosphärevon r> durch veirbeiluiiez. Dieses ist also einedrille Art Elektrieität zu erwecken. Wird v demc zu nahe gebracht, so gesck/eht ein Uebergangder Materie, und c, wenn es isolirt war, be-kommt die El. von r>. Die Entfernung, worindieses geschieht, heißt die Schtagweire.
S- 549- 6.
Auf den Deckel eines Elektrophors setze man ein Hen-leyschss Quadranten-Elektrometer, und indemman ihn an seinen Schnüren hält, gebe mau ihm,vermittelst einer Maschine, 60 Grade Elektrieität,und halte ihn hoch über eine wagercchte, tei-lende Tischplatte. So wie man ihn dem Tischallmälig nähert, wird das Elektrometer fallen;zieht man ihn aber wieder aufwärts, so wird eswieder auf so steigen, und dieses um so viel ge-nauer, je trockner die Lust und die zum isolircndienenden Tbeile waren. Gesetzt nun 60" wäreder höchste Grad von Elektrieität gewesen, die derDeckel habe halten können ohne auszuströmen, sowird er, wenn er dem Tisch so nahe gebracht wird,daß der Zeiger auf qc> sinkt, wieder Elektrieitätvon der Maschine annehmen können, die ihn auf
So